Streitschlichtung

Streiten gehört dazu!

Meinungsverschiedenheiten und Konflikte gehören einfach zum Alltag - da sind sich die 14 Schülerinnen und Schüler aus dem 9. Jahrgang sicher, sonst wäre es ja ziemlich langweilig!

Dabei ist entscheidend, WIE ein Streit verläuft. Um dies zu lernen und damit die jüngeren Schülerinnen und Schüler aus dem neuen 5. Jahrgang zu unterstützen sich fair zu streiten, nehmen sie ehrenamtlich an der Streitschlichterausbildung teil.

Ausgebildet werden die Freiwilligen von der Oberstudienrätin Ute Zwicker und der Diplom- Sozialpädagogin Margret Albsmeier.

An dem Projekttag und in den ersten AG-Stunden setzten sie sich mit unterschiedlichen Fragen auseinander:

Was gehört zum Ablauf einer Mediation?

Wie höre ich gut zu und welche Fähigkeiten sind noch wichtig?

Was bedeutet es fair und unparteiisch zu sein?

Wichtig ist, dass gemeinsam Lösungen gesucht werden, mit denen beide Parteien einverstanden sind.

Auch ein guter Kontakt der „Großen“ zu den „Kleinen“ ist bedeutsam. Deshalb gehört es zum „Streitschlicher-Sein“ dazu, die Fünfer in den Klassenstunden zu besuchen, sie auf Ausflügen zu begleiten und sie an ihrem Projekttag zum Thema „Streit“ zu besuchen.

Dieser Projekttag für die fünften Klassen fand auch dieses Jahr im Gemeindehaus in Kirchlengern statt. Neben einem Teamspiel, bei dem die ganze Klasse möglichst schnell, aber ohne zu reden und ohne Hilfsmittel ein Glockenseil überwinden musste, gab es ein großes Gemeinschaftsfrühstück. In kleineren Gesprächsrunden wurde das Thema „Streiten“ behandelt. Wie streitet man? Wie verträgt man sich wieder? Woran merkt man, dass es jemandem nicht gut geht? Wann ist der „Spaß“ vorbei?

Zum Abschluss stellten sich die Streitschlichter ihren Patenklassen noch einmal vor, erzählten wie das Verfahren der Mediation verläuft und beendeten den Vormittag mit einem Ballspiel zum Kennenlernen.